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Tips und Tricks rund um Abletons Musiksoftware...
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 Betreff des Beitrags: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 16. Jul 2010 16:34 
knusprig

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Beiträge: 21
Also.

1.:
Derzeit habe ich zwar gesampelt, jedoch dann alles mit Samplern auf Midispuren gelegt für Melodien / Beats.
Macht es Sinn die für den Liveauftritt die Clips dann aufzunehmen und in Audiospuren abzuspielen? Beziehungsweise ist es gängig wegen der Sicherheit, dass weniger Echtzeitberechnungen durchgeführt werden?
Und wenn ja, wie Organisiert ihr das dann mit dem original Set, das man ja nicht verlieren will und dem mit den Audiospuren?

2.:
Ich habe zwar ein paar Midi - Controller. Allerdings drängt sich mir gerade der Eindruck auf dass man zum Triggern der einzelnen Clips entweder ein Launchpad / APC oder ähnliches benötigt, oder mit der Maus arbeiten muss. Mir fehlt nämlich irgendwie die Möglichkeit "nächsten Clip dieser Spur triggern" als zuweisbaren Befehl.
Ich habe derzeit die Tastatur des nanoKey auf die Gruppenspuren zugewiesen, sehr flexibel ist das allerdings nicht...

Dankeschön :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 16. Jul 2010 16:46 
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Also du stellst die Fragen ob du
a) Sampler in Audio umwandeln sollst und
b) ein Launchpad oder APC wegen Clips steuern holen sollst.

Woher sollen wir das wissen ? Das ist doch Geschmacksache und muss jeder selbst wissen ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 16. Jul 2010 16:50 
knusprig

Registriert: 13.07.2010
Beiträge: 21
Zu 1.: Die frage musste ich einfach stellen, wäre zum Beispiel durchaus interessant gewesen, wenn die Antwort lautet: Unbedingt Audiofiles, möglichst wenig Midi, damit auch ja nichts schiefgeht.

Ich hatte irgendwie die Hoffnung dass bei 2. es eine andere Lösung gibt, die ich nur noch nicht erkannt hatte...

;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 16. Jul 2010 16:58 
Site Admin
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Ort: Rhein Main
Kann schon sein das Audio dann stabiler ist als Midi... Vielleicht auhc nicht. Isses denn unstabil bei dir ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 16. Jul 2010 17:05 
knusprig

Registriert: 13.07.2010
Beiträge: 21
mein laptop hat zwei usb buchsen. an einen habe ich einen 7fach aktivverteiler gehängt.
es sind 5 controller, und eine usbsoundkarte.

wenn ich eben das alles verwende (die usbsoundkarte zum vorhören über kopfhörer) knackst es hin und wieder, wenn ich nicht beim asio4all treiber die buffergröße ganz raufschraube (juhu latenz)


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 16. Jul 2010 18:44 
Stammgast
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Beiträge: 584
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Sasubree hat geschrieben:
mein laptop hat zwei usb buchsen. an einen habe ich einen 7fach aktivverteiler gehängt.
es sind 5 controller, und eine usbsoundkarte.

wenn ich eben das alles verwende (die usbsoundkarte zum vorhören über kopfhörer) knackst es hin und wieder, wenn ich nicht beim asio4all treiber die buffergröße ganz raufschraube (juhu latenz)


5 controller und ne usb karte an nem usb hub ? und warum asio4all ? hat deine soundkarte keine eigenen ?
btw.. was willste denn mit 5 controller ? ich hab 3 und hab damit schon alle hände voll zu tun.
darf ich dich paul nennen ? *g*


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 16. Jul 2010 19:40 
Stammgast
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Beiträge: 845
wenn man kleinere controller hat, hat man schnell einmal ein paar.
ich z.B habe das akai lpk 25 (keys), kenton killamix (knöpfe und taster), monome128 (taster), die brauchen alle zusammen weniger platz als ein behringer bcr und dann habe ich noch ein bitstream 3x (sends und fader).

das sind 4 controller, jeder halt ein kompakter spezialist und das schätze ich sehr, modular sozusagen... live nehme ich aber nicht alle mit

zum thema:
audiospuren brauchen weniger rechnerkapazität, schränken einen aber auch ein, keinen zugriff mehr auf decay, lfo, cutoff, reso etc.! lade mal alle deine tracks zusammen in ein set und sehe was bei dir so geht an midispuren und überlege mal überhaupt wieviele spuren dein set bekommen soll.
viele laptop profi liveacts haben heute nur 8 und praktisch alle davon sind audio und die tracks sind darin sozusagen fertig mit effekten und automationen reingerendert und es wird einfach zwischen den verschiedenen passagen der tracks hin und her gesprungen. da wird dann halt mehr bier getrunken, kippen geraucht (falls erlaubt) und die hände geschwungen... aber der sound stimmt

ich selber habe mir da mehr freiheiten offen gelassen, mehr spuren, mehr midi, mehr individuelle effekte etc., aber desto mehr man von allem hat und keine fertigen arrangements/automationen, fertige szenen etc. desto schwieriger wird es zu performen und desto eher sind fehler etc. möglich. bin da auch am kompromisse machen, v.a. auch da ich demnächst noch hardware dabei haben werde und somit am computer nicht mehr alles von hand machen/arrangieren kann.
und am ende merkt es sowieso keiner was da wirklich live abging und ob du mit deinen midicontrollern nur so getan hast oder du wirklich fest in den track eingegriffen und sogar sequenzen oder was auch immer live improvisiert hast...


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 16. Jul 2010 19:54 
knusprig

Registriert: 13.07.2010
Beiträge: 21
@ Egolyt: ich nutze die noch garnicht alle voll aus, so lange bin ich noch nicht an ableton, ich habe nur mit den 3 kleinen angefangen, und dann gemerkt dass das nicht wirklich genügt ;) der nanoKey ist zum beispiel gerade für einen Klavierspieler ein wenig unzureichend. Gerade weil die besten Velocity Kurven meiner Ansicht nach nicht mit der Maus gemacht werden.

@ Soundwave: danke, war ein guter Denkanstoß. bisher habe ich da glaube ich auch zu perfektionistisch gedacht. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 16. Jul 2010 22:59 
Stammgast
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Ort: Wuppertal/Aachen
zu 1.
ist geschmackssache. die vor und nachteile wurden ja schon beschrieben.
falls du auch midi nutzen willst stehst du aber vor dem problem, dass du entweder für jedes instrument eine eigene spur aufmachen musst oder alle bässe, alle leads, alle drumkits,... aus den verschiedenen songs in einer spur jeweils in racks packst, dann aber irgendwie umschalten musst.
zu letzterem hatte ich mal ne idee. muss aber zugeben, dass ich es selbst bis jetzt nur in einem kleinen test-set umgesetzt habe (das aber zumindest erfolgreich). bei mathias hat es aber scheinbar auch schon einen etwas großeren praxistest bestanden.
viewtopic.php?f=5&t=2499
bitte auch ganz dringend meinen 3. post dort lesen.


zu 2.
du brauchst keine apc und kein launchpad. zumindest nicht zwingen. aber ich kann dir zumindest beim launchpad aus eigener erfahrung verraten, dass es völlig neue möglichkeiten eröffnet.
als kompromiss könnte auch ein midicontroller reichen, der mindestens eine, besser zwei zeilen à 8 tastern hat (16 können natürlich auch nicht schaden).
jede spur hat einen eigenen stop-button über dem mixer. den pro spur auf die zweite zeile taster mappen (falls vorhanden).
wichtiger sind natürlich die play-buttons pro spur (die sieht man nur, wenn der map-modus an ist. auchdirekt über dem mixer). die werden auf die erste zeile taster gemappt.
damit das ganze sinn hat muss man noch nen encoder oder zwei tastern den "szene-auswahl-buttons" zuweisen (sieht man in der masterspur und auch nur im map-modus).
um die szene auszuwählen kann man dann an dem encoder drehen bzw. die die gemappten buttons für hoch und runter drücken.
in der gewählten szene kann man dann über die gemappten play-buttons den clip in der gewählten szene starten und mit den stop button wieder stopen (egal in welcher szene der clip gerade läuft)
ist also quasi wie ein launchpad mit einem roten rechteck von nur einer zeile.
und falls man dazu nicht den passenden midicontroller hat, kann man das über den key-map-modus auch über die computertastatur lösen.

die start-/stop-buttons kann man auch so zuweisen: viewtopic.php?f=5&t=1698
ist was komplizierter, aber wenn man es auch beim produzieren nutzen will, auf lange sicht definitif praktischer. man kann im gegensatz zur anderen methode kanäle hinzufügen/löschen/verschieben, ohne dass das mapping in eine unlogische reihenfolge kommt.
da von sowas beim liveact aber eher abzuraten ist, dürfte dafür die manuelle methode ausreichen.

Sasubree hat geschrieben:
Und wenn ja, wie Organisiert ihr das dann mit dem original Set, das man ja nicht verlieren will und dem mit den Audiospuren?
da gibt es eine seeeeehr simple lösung. klick doch einfach mal auf "speichern unter" und nicht einfach nur auf "speichern" :wink: mach ich ja schon beim produzieren mindestens 10 mal um ein backuo zu haben.
man kann übrigens auch aus dem browser per drag&drop ganze sets oder einzelene spuren in das aktuelle liveset ziehen, ohne dass am original was verändert wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 16. Jul 2010 23:35 
Stammgast
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verschiedene instrumentenketten in einem midikanal sind kein problem, hatte ich schon bei meinem ersten liveact vor bald 2 jahren so gehabt... für solche sachen sind die racks ja da

aber wenn du mal viele tracks (so ab 12) in ein set packst wird das alles sehr umfangreich, v.a. auch mit den zuweisungen etc. aber es geht gut, wenn man nicht allzu viele midispuren hat und einen gescheiten umschaltbaren controller hat. auch gibt es viele tricks mit den zuweisungen, man kann ja alles mögliche zuweisen...

schlussendlich muss man auch seinen eigenen weg finden irgendwie, also derjenige der am meisten zu einem passt, den man in der livesituation auch unter kontrolle hat und einem dann spass bereitet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 21. Jul 2010 11:33 
knusprig

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JuSchu du warst mir eine Riesenhilfe. Vor allem auch mit dem Mapping. Klar überlege ich mir so ein Pad zu holen, aber, wenns noch nicht muss, dann muss es auch nicht ;) - Mein Problem war gewesen, dass mir garnicht aufgefallen ist, dass es verschiedene Knöpfe nur im Zuweisungsmodus gibt.
Dankeschön!


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 21. Jul 2010 16:55 
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Man bedenke, das noch vor einem Bisschen mehr als einem Jahr Leute komplett ohne Launchpads und APCs zurechtkommen mussten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 21. Jul 2010 17:26 
Stammgast
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man bedenke dass es mal ne zeit gab wo leute ohne laptop liveacts gemacht haben (beim blick auf die verstaubte 303 werd ich immer sentimental) :nice:


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 22. Jul 2010 06:11 
Stammgast
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Ort: Wuppertal/Aachen
man bedenke, dass es mal eine zeit gab in der wir noch ohne strom musik gemacht haben.
man bedenke, dass es mal eine zeit gab in der wir noch auf pferden geritten sind.
man bedenke, dass es mal eine zeit gab in der wir in hölen gelebt und mit speeren mamuts gejagt haben.

warum ist die 303 wohl verstaubt :roll:
ok, macht sicher richtig spaß mit dem ding rumzuspielen, aber die wenigsten wollen doch die ganzen neuen möglichkeiten wieder hergeben.
aber ist natürlich gut sich immer mal wieder an das zu erinnern, wie es früher war. dann sieht man erst mal, was das jetzt für ein luxus ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 22. Jul 2010 09:19 
Stammgast
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Beiträge: 328
Ort: Rhein Main
Sollte kein früher war alles besser sein.

Ich frag mich nur immer, warum jemand, der noch nie was mit Musik oder Ableton amHut hatte immer ddurchs Netz trägt, dass man ohne Launchpad und APC garkeine Musik mehr machen könne. (In dem Thred hier wars ja nichtml schlim.. musste nur eben gerade raus)

Und es wollte drauf hinweisen, dass es das Ding halt vor nem Jahr noch nicht gab und da trotzdem schon Musik gemacht wurde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 22. Jul 2010 09:40 
Stammgast
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Beiträge: 384
Ort: Freiburg
crs hat geschrieben:
Ich frag mich nur immer, warum jemand, der noch nie was mit Musik oder Ableton amHut hatte immer ddurchs Netz trägt, dass man ohne Launchpad und APC garkeine Musik mehr machen könne.

...was im Umkehrschluss dazu führt, dass die Leute glauben, mit dem Launchpad bzw. APC geht auf einmal alles von alleine. Das war schon zu Zeiten der Akai MPC so ein riesen Hype. Jeder Depp hat sich eine MPC gekauft und geglaubt, damit würde er schlagartig zum Über-Live-Act und die ganze Welt bucht ihn. Dahinter steckt der Glaube, daß es nicht an den eigenen Fähigkeiten liegt, wenns mit der Musik nicht weiter geht sondern am Equipment. Nach dem Motto, ich brauche nur noch Controlller-X und Plugin-Y, dann kommt der große Erfolg. Und kaum sind Controller und Plugin angeschafft, merkt man, daß doch noch was gaaaanz wichtiges fehlt, z.b. Max4Live und der neueste Noppenschaum an der Wand, dann wird das halt auch noch gekauft usw. So kann man den Rest des Lebens damit verbringen, immer neues Zeug zu "brauchen" ohne daß es mit der Musik auch nur einen Schritt weiter geht.

Es ist schon nicht ganz falsch, sich mal drauf zurückzubesinnen, dass der alte Rocker Mozart für seinen Live-Act nur ein Klavier oder Spinett gebraucht hat und das wars. Wie crs schreibt, das hat nix mit "früher war alles besser" zu tun, eher damit, dass früher wie heute der Musiker die Musik macht, nicht das Equipment. Ich freu mich immer über Live-Acts die ein Drumset, ein Keyboard oder eine Gitarre auf der Bühne haben, das ist viel erotischer als alle Launchpads dieser Welt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 22. Jul 2010 09:51 
Stammgast
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Beiträge: 761
Ort: Zürich
jep, kann ich euch nur beipflichten... das problem ist doch dass die fantasie verloren geht. und der zweite teil des problem liegt in den unbegrenzten möglichkeiten in ableton... ich muss zugeben, vor nem jahr stand ich auch da mit meinem laptop und dachte "wie zum henker" soll ich mit dem programmauch nur irgendwas live machen... gibt ja so viele möglichkeiten... früher gabs halt nur pattern switches und an potis rumreissen :idee:

und das mit dem fokussieren auf die technischen dinge und daran glauben dass quipement wichtig ist, ist echt ein trauriges phänomen. darum bin ich immer froh wenn hier auch mal diskussionen entstehen die ums musikalische potential der software gehen... die technischen möglchkeiten sind doch eigentlich mittel zum zweck. die wenigsten wollen sich dadurch auszeichnen dass sie die über-live-techniker sind... die meisten denken von sich dass sie musiker sind, also wieso nicht auch mal so handeln!

hab gestern grad nen liveact gesehen, der alles mit einem controller gesteuert hat und der notebook tastatur, da ist mir schwindlig geworden vom zuschauen... es ist sovieles möglich wenn man sich mal damit auseinandersetzt... und zudem ist am ende wichtig was dabei rauskommt... der künstler ist im club quasi dienstleister am zahlenden publikum welches einfach nur party will :idee:

ich glaub eh dass sich rückblickend immer gute musik durchgesetzt hat nicht was gut geklungen hat oder besonders gut aufgeführt wurde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 22. Jul 2010 12:32 
knusprig

Registriert: 13.07.2010
Beiträge: 21
crs hat geschrieben:
Sollte kein früher war alles besser sein.

Ich frag mich nur immer, warum jemand, der noch nie was mit Musik oder Ableton amHut hatte immer ddurchs Netz trägt, dass man ohne Launchpad und APC garkeine Musik mehr machen könne. (In dem Thred hier wars ja nichtml schlim.. musste nur eben gerade raus)

Und es wollte drauf hinweisen, dass es das Ding halt vor nem Jahr noch nicht gab und da trotzdem schon Musik gemacht wurde.



eben und deswegen habe ich mich auch gefragt zu trauen. oderso '=)

ich gebe euch übrigens allen recht. Das Auge hört mit, und da sind akustische Instrumente einfach ein ultra.


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 Betreff des Beitrags: Re: Clips in Ableton für eine Live Performance
BeitragVerfasst: 22. Jul 2010 21:45 
Stammgast
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Registriert: 05.03.2006
Beiträge: 2348
Ort: Wuppertal/Aachen
crs hat geschrieben:
Sollte kein früher war alles besser sein...
hab ich auch nicht so aufgefasst. hab nur die steigerung von ste gesehen und dachte mir, dass man das ja eigentlich noch ewig so weiter ziehen könnte.
es gibt nur halt bestimmte grenzen. unsere letzte definitive grenze war spätestens bei dem punkt mit "musik ohne strom" erreicht. wenn wir elektronische musik machen währe der ja schon ganz praktisch.

man muss sich halt darüber im klaren sein, dass neuartiges equipment nicht die arbeit für einen übernimmt und talent ersetzt sondern, dass sie nur neue möglichkeiten eröffnet. und wenn man mit diesen möglichkeiten nicht umgehen kann hat niemand was davon.
dass man mit nem launchpad auch in 1/16-quantisierung clips schnell hintereinander triggern kann bringt nichts, wenn man kein vernünftiges timing hat.
dass sich mit noppenschaum die raumakustik verbessern kann bringt nichts, wenn man eh nicht vernünftig abmischen/mastern kann.
dass man mit max4live seine eigenen geräte bauen könnte bringt nichts, wenn man nicht den grips und die geduld hat sich darin einzuarbeiten.

trotzdem können all diese sachen das ergebniss verbessern, aber eben nur unter der vorraussetzung, dass man damit auch umgehen kann.


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